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  • Nicola Dittmar

Das Brautkleid - Farbe, Passform, Auschnitte & Anprobe

Aktualisiert: Juni 10


Jede Braut möchte an dem großen Tag perfekt aussehen. Dabei spielt das Brautkleid eine sehr große und wichtige Rolle. Die Suche danach kann sehr schnell oder unter Umständen auch sehr langsam zum Erfolg führen. Die einen Bräute haben bestimmte Vorstellungen, die anderen keine. Und manchmal wird es ein ganz anderes, als die Braut erwartet hätte.


Eines haben die meisten Hochzeitskleider jedoch gemein: ihre helle Farbe. Diese steht für Reinheit, Unberührtheit, Unschuld. Vor ca. 100 Jahren war es noch üblich, dass die Bräute in schwarz getraut wurden. Schwarze Stoffe konnten einfacher gereinigt und auch nach der Trauung zu festlichen Anlässen getragen werden.

In Deutschland wird heutzutage größtenteils in Elfenbein geheiratet. Brautkleider in Creme, Pastell oder Elfenbein schmeicheln der hellen Haut.



Die bekanntesten Schnitte sind:

A-Linie

Prinzessin / Duchesse

H-Linie

Empire

Etui

Meerjungfrau

Trompete

Zweiteiler

Mini

Brautanzug


Nicht nur die Passform, sondern auch die Art des Ausschnittes hat einen enormen Effekt auf die Figur. So sind V-Ausschnitte meist für Bräute mit breiteren Schultern von Vorteil. Der Neckholder-Ausschnitt wiederum für Frauen mit sehr schmalen Schultern oder einem tollen Dekolleté. Typische Ausschnitte sind der Herzausschnitt, V-Ausschnitt, One-Shoulder, Neckholder, Carré-Ausschnitt, U-Boot, Carmen-Ausschnitt und Mandarin.


Letztendlich steht einer Braut das Kleid am besten, in welchem sie sich am wohlsten fühlt. Viele Verkäufer/innen weisen ihre Bräute immer darauf hin, dass sie das richtige Kleid „spüren“ würden. Solange die Braut nicht so recht nachvollziehen kann, was damit gemeint ist, hat sie ihr Traumkleid noch nicht gefunden. Eine jede Braut kann von dem Moment berichten, in welchem sie das Kleid „fühlte“ und es „klick“ machte.

Die Anprobe des Kleids ist ein sehr besonderes Ereignis und einer der liebsten Parts der Verlobten in Sachen Hochzeitsvorbereitungen. Empfohlen wird hier Qualität vor Quantität. Maximal drei Begleitpersonen, idealerweise weniger, sollten bei der Anprobe dabei sein. Die Braut sollte hierbei darauf achten, dass ihre Vertrauten ihren Geschmack mögen oder sogar teilen. Zu viele Meinungen verunsichern die Braut und letztlich weiß nur sie, worin sie sich wohl fühlt und getraut werden möchte.

Begleitpersonen wird empfohlen, sich mit Ihren Gedanken etwas zurück zu halten und nur auf Nachfrage der Braut ehrliches Feedback zu geben.


Wenn die Braut ihr Traumkleid gefunden hat und liebt, sind negative – wenn auch gut gemeinte - Kommentare, absolut nicht notwendig. Immer öfter erfahre ich, dass eine Begleitung der Braut spontan eines der Kleider bei dem Termin anprobieren möchte. Auch hier sollte die Person sich im Hintergrund halten und die volle Aufmerksamkeit der Braut widmen. Wenn allerdings die Braut den Vorschlag einer spontanen Anprobe unterbreitet, kann das natürlich sehr lustig sein – und tolle Erinnerungen durch ein paar Schnappschüsse entstehen sowieso. Überlasst aber bitte diese Entscheidung der Braut und nehmt ihr diese nicht. Der Tag der Anprobe ist ein so besonderer Moment, welcher ewig in Erinnerung bleibt und von daher mit Respekt behandelt werden sollte.



Da viele Bräute heute sowohl standesamtlich als auch kirchlich oder frei getraut werden, sind zwei Kleider pro Braut inzwischen gängig.

2020 sind Nude-Töne, zweigeteilte Kleider, tiefe Rückenausschnitte, Brautpullover, pompöse Off-Shoulder-Ärmel, Spaghettiträger, T-Look, 3D-Effekte und Hosenanzüge sehr beliebt. Auch die Tattoospitze bleibt weiterhin ganz vorne im Rennen.


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